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Welpenkurs...


Spielerisch lernen :


Welpen sind sehr süß, sehr verspielt und sehr verschmust. Aber sie müssen auch noch einiges lernen, wie zum Beispiel auf Kommandos zu hören oder im Spiel mit Artgenossen nicht zu weit zu gehen. Die ersten vierzehn Wochen im Leben eines Hundes sind dabei von entscheidender Bedeutung: Wer seinem Welpen in dieser Phase zeigt, was richtig und was falsch ist, hat später einen wohlerzogenen Hund, der sich gegenüber Menschen und anderen Hunden benimmt.
Auch die Körpersprache anderer Rassen ist oft different. Dies kann der Welpe nur im Kontakt zu diesen lernen. Molosser zum Beispiel drängeln beim Spielen gerne mit der Schulterpartie - dies ist einem Jagdhund eher fremd. Hier ist die Welpengruppe genau richtig, um diese Erfahrungen zu sammeln.

Für den Welpen ist es in dieser wichtigen Lebensphase – auch Sozialisierungsphase genannt – sehr wichtig, mit möglichst vielen Hunden zusammen zu kommen. Beim Spielen mit anderen Welpen erfahren sie, wo ihre Grenzen sind und gewisse Regeln zu befolgen. Sie entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein und lernen, andere Hunde zu respektieren.

Dafür gibt es die Welpenschule – das sind Spiel- und Lernstunden mit gleichaltrigen Hunden. Im übertragenen Sinne ist sie vergleichbar mit dem Kindergarten, wo Kinder Spielkameraden finden und beim gemeinsamen Spielen eine Menge lernen. Den Kontakt zu gleichaltrigen Hunden kann man seinem Welpen im Normalfall nicht bieten – aber genau dafür gibt es eben die Welpenschule.

Im Kindergarten für Vierbeiner wird der Welpe bei gemeinsamen Ausflügen an die für ihn aufregende Welt gewöhnt, er übt sich im Umgang mit anderen Fellschnauzen und lernt die wichtigsten Gehorsamsregeln wie zum Beispiel Sitz, Platz, Fuß und Hier.

Sinn und Zweck der Welpenschule ist es, die wichtigste Phase im Leben eines Hundes auszunutzen um seine Entwicklung positiv zu beeinflussen. Die Erziehungsmethoden basieren auf Belohnung und positiver Bestärkung statt auf Bestrafung: Wenn der Hund beispielsweise brav bei Fuß gelaufen ist oder ohne Angst durch einen Tunnel gelaufen ist, bekommt er ein dickes Lob, Streicheleinheiten und manchmal auch ein Leckerli. So wird aus einem tapsigen und eventuell ängstlichen Welpen ein wohlerzogener, freundlicher und aufgeschlossener Hund.

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